"Wandel der Kommunikationslandschaft - Wandel der PR? Neue Herausforderungen für Kommunikationsagenturen.
Qualitative Studie bei Entscheidern für Unternehmens- und Produktkommunikation in Deutschland"
Grundannahmen:
- Die neuen Medien bewirken, dass jedermann zum Sender werden kann
- Die neuen Medien werden die alten nicht verdrängen sondern ergänzen
- Die bewährten Vorgehensweisen lassen sich nicht einfach auf die neuen Plattformen übertragen
- Die zunehmenden Kommunikationsoptionen zwingen zur Auswahl und Konzentration auf bestimmte Kanäle
- Unternehmenskommunikations wird ein Teil der Unternehmensstrategie und umgekehrt. Einklang wird notwendig und ist wichtiges aktelles Handlungsziel
- Die neuen sozialen Medien beinhalten nicht nur publizistische Chancen und Risiken, sondern auch neue Möglichkeiten der interaktiven Wertschöpfung im Bereich der Innovation und Produktion (siehe auchWikinomics)
- Mitarbeiter lassen sich über interne Kommunikation in den Prozess der Verknüpfung von Strategie und Kommunikation einbinden
- Abkehr von der Senderrolle - Feedback ermöglichen
- Gerade in Konsumgütermärkten wird Face to Face Kommunikation als Gegenpol zu Online-Kommunikation stark an Bedeutung zunehmen
- Angesichts der Multioptinalität wird die Bedeutung des Kommunikationscontrollings stark zunehmen.
- Traditionelle Medienresonanzanalyse deckt nur die traditionellen Strukturen ab und ist stark senderorientiert.
6 Thesen / Handlungsempfehlungen für Agenturen:
- Trendscouts und Lotsen für den Medienwandel werden: Einordnungsfunktion
- Dialogkompetenz über alle Kanäle ermöglichen: Feedback ermöglichen und Monitoring
- Kompetenz für Bewegtbild und Face to Face ausbauen
- Spezialwissen stärker profilieren
- Kommunikationsprozesse und Wirkungsketten nachvollziehbar machen: Evaluation
- Sparringpartner werden: Auseinandersetzung um die Verknüpfung von Strategie und Kommunikation
Ludwig: Gelesen
Nadja: überflogen