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Die angehänge Datei ist nicht die Studie, sondern ein 68-seitiger Ergebnisbereicht mit vielen Charts.

Im Mittelpunkt stehen Innovationsführer mehrer Branchen und deren Organisation von Innovation und Kommunikation.


Abstract:
"Kommunikationsmanagement und Innovationsprozesse sind in deutschen Unternehmen vielfach noch unzureichend verknüpft. Die vorliegende Studie bei 41 namhaften Firmen in Zukunftstechnologie-Branchen zeigt, dass die Chancen einer Neuordnung der Entwicklungsprozesse im Sinne der Open Innovation mehrheitlich erkannt sind. Dies erfordert neue Wege zur Einbindung von Kunden, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern. Die empirisch identifizierte Typologie der Innovationskommunikation (Traditionalisten, Strategen, Taktiker, Allrounder, Spielmacher) ermöglicht es, die eigene Position im Wettbewerb zu bestimmen und strategieadäquate Konzepte zu
erarbeiten."

Forschungsfragen:

  • Welches Verständnis von Innovation wird in den Unternehmen vertreten?
    (Innovationsverantwortliche vs. Kommunikationsverantwortliche)
  • Welches Verständnis von Kommunikation zeigen die die befragten
    Unternehmen? (Innovations- vs. Kommunikationsverantwortliche)
  • Was wird unter Innovationskommunikation verstanden und inwiefern
    spiegelt sich dieses Verständnis in der strategischen Ausrichtung, der
    Umsetzung und der Organisation wider?


Kernaussagen:

  • 60 % der Innovationsverantwortlichen sind in Kommunikationsstrukturen eingebunden, ebenso viele Kommunikationsverantwortliche in die Innovationsstrukturen - starke Verflechtung.
  • bei Innovations- und Kommunikationsmanagern dominieren unterschiedliche Paradigmen (S. 24)
  • Die Bedeutung externer Ideengeber wird von Innovationsmanagern deutlicher als von PR-Profis erkannt (S. 28)
  • Neue Rolle der PR: früher Sprachrohr, jetzt Scout und Moderator (S. 31 und 34)
  • Kommunikation wird überwiegend persuasiv verstanden; strategische Dimension und Dialog sind unterentwickelt (S. 32)
  • Bei der operativen Umsetzung dominieren einseitige Maßnahmen (S. 33)
  • 80 Prozent der Befragten prognostizieren einen Bedeutungszuwachs der Innovationskommunikation (S. 37)
  • Diskrepanz: Die PR-Profis verstehen sich als Vorreiter; die Innovationsmanager
    sehen Durchschnitt und Schwachstellen (S. 41)
  • Kommunikationsziele von PR-Profis entsprechen vorwiegend dem klassischen Innovationsparadigma (Gegensatz: Open Innovation)Innovation) (S. 45)
  • PR-Profis wollen vor allem Medien beschicken, Innovationsmanager suchen die persönliche Kommunikation (S. 51)
  • Typologie der Innovationskommunikation (S. 56 ff): Strategen, Allrounder, Spielmacher, Traditionalisten, Taktiker
  • Zusammenfassung: S. 64