Neuberger_Online-Public Relations: Forschungsbilanz nach einem JahrzehntThis is a featured page


Zentrale Aussagen:

  • Das Internet besitzt festen Platz in der Kommunikationsstrategie von Organisationen
  • Definition Online Relations nach Zerfass: technisch vermittelter Dialog und elektronisch aufbereitete Informationen für einen gezielten Abruf
  • Studien hätten gezeigt, dass gezeigt, dass die zweite Aufgabe – das Bereitstellen von Informationen für unterschiedliche Bezugsgruppen – im Internet bisher dominiert.
  • Online-PR lässt sich [...] als Öffentlichkeitsarbeit begreifen, die vorwiegend
    das Internet nutzt, um mit realen und virtuellen Bezugsgruppen zu
    kommunizieren.
  • Als besondere Einflussfaktoren für die Bildung von Reputation im Internet nennen Zerfaß/BoelterAuthentizität, „Leidenschaft“ und die dichte Vernetzung.
  • Vorteil: Auf einer Website können verschiedene Typen von Unternehmenskommunikation (Public Relations, Werbung, Service, interne Kommunikation) integriert werden.
  • Aber: Die Bündelung verschiedener Kommunikationsaktivitäten erfordert eine integrierte Sichtweise des Marketings und speziell der Kommunikation eines
    Unternehmens.
  • Das Internet sollte komplementär zu anderen Medien der Unternehmenskommunikation eingesetzt werden.
  • Bei der Evaluation der Online-PR überwiegen bislang Inhaltsanalysen von Corp. Websites sowie Befragungen von Unternehmen, aber kaum Befragungen von Bezugsgruppen.
  • Die Ergebnisse zeigen, dass multimediale Elemente auf Corporate Websites bereits relativ oft Verwendung finden. Deutlich wird aber auch eine große Zurückhaltung bei öffentlichen Dialogangeboten.
  • Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass vorliegende Studien über den Gebrauch des Internets im Rahmen der Unternehmenskommunikation häufig noch zu deskriptiv, nicht strategieprüfend und medienvergleichend angelegt worden sind.
  • Die vereinfachten Publikationsmöglichkeiten führen zu einer starken Aufmerksamkeitskonkurrenz und zu Orientierungsproblemen der Nutzer, die mit einer Überfülle an Angeboten konfrontiert sind. Lenkung der Aufmerksamkeit auf die eigene Website ist entscheidender Erfolgsfaktor.
  • Kritische Äußerungen über Unternehmen könnensich im Internet rasch ausbreiten und von dort den Sprung in die Massenmedien schaffen, die sie an ein größeres Publikum verbreiten.
  • Notwendig sind deshalb ein kontinuierliches Monitoring.
  • Nach den Ergebnissen der Unternehmensbefragung von Westermann konzentrierte sich im Jahr 2002 das Monitoring auf die Internetableger klassischer Medien, auf themenspezifische Websites und große Online-Medien. Dagegen schenkten Unternehmen den Newsgroups, Diskussionsforen, Mailinglisten und Chats noch kaum Beachtung.
  • Öffentliche Dialogangebote von Unternehmen sind kaum anzutreffen, Internet wird als Massenmedium genutzt
  • Problem, da Internetnutzer sich immer leichter artikulieren und vernetzen können > neue Herausforderungen für Issues Management.

Quelle und Erläuterungen hier.



MichaelLudwigHöfer
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MichaelLudwigHöfer Zu Monitoring 0 Apr 10 2008, 2:17 PM EDT by MichaelLudwigHöfer
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Nach meiner Erfahrung bei Ausschnitt bis 1.3.08 hat sich am Monitoring nichts geändert: Schwerpunkt Printmedien, nebenbei öfter Betrachtung relevanter Webseiten. Keine Blogs, keine Foren, keine Chats - also keine "dialogischen Medien"
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posted by MichaelLudwigHöfer   Apr 10 2008, 1:56 PM EDT
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