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- S. 16 ff: Was ist Wissensmanagement und wie lässt sich Wissen managen?
- Übersicht verschiedener Methoden für WM (S. 24)
- S. 25 ff: Voraussetzungen für den Umgang mit Wissen (Mensch, Organisation, Technik). Siehe unten
- S. 41 ff: Wissensmanagement einführen! Ein Vorgehensvorschlag für kleine und mittlere Unternehmen
- S. 53 ff: Was kann man von den Nachbarn lernen? Mensch, Organisation und Technik im europ. Vergleich
- S. 58 ff: Übersicht "WissensMedia"-Projekte / "Fit für Wissenswettbewerb"
- zentrale Ergebnisse
- projektbezogene Informationen (Branche, Zielgruppen, Einsatzfelder, Instrumente + Ansprechpartner)
- vgl. auch S. 38 - Übersicht nach "Wissensaktivitäten"
- S. 79 ff: Sozio-technischer Walkthrough: Methode zur Entwicklung von Wissensmanagementlösungen
- Siehe unten
- Auf Seite 56 ff Stichworte "WivU" und "KSI Untergrund"
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Gut für als Frageleitfaden (S. 14)
:
Typische Fragen um Wissenspotentiale zu identifizieren: - Was weiß mein Unternehmen überhaupt?
- Welches Wissen benötigt mein Unternehmen zukünftig?
- Was wissen unsere Kunden?
- Was wissen die Wettbewerber / potentielle Kooperationspartner?
- Was wissen die Kollegen/innen?
- Haben wir einen Experten für XY ? - Wissensnetzwerk zeichnen + auswerten
- Hatten wir mal einen Experten für XY ?
- Wo finde ich denn … ?
- siehe: "Anknüpfen an geeignete Ausgangslage"
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Ludwig: Sehr interessant finde ich den "
Vorgehensvorschlag" ab Seite 41 - ein sehr interessantes Modell, das ausführlich besprochen wird:
- Anknüpfen an geeignete Ausgangslage
- Lösung in Aussicht stellen
- Aufwandsabschätzung machen - sind die notwendigen Ressourcen überhaupt vorhanden?
- Gelegenheiten sind z.B. a) neue WM-Technologie wie Web 2.0, b) Reorganisation, ...
- Initiierung
- Einrichtung des Projektteams
- Klärung der Verantwortlichkeiten
- Identifikation von Multiplikatoren (schöne Graphik auf S. 44)
- Auswahl eines Pilotbereichs > Maßnahmen bestimmen (Quick-Wins)
- Frühzeitiger Beginn der internen Kommunikation
- Analyse (S. 46, vgl. auch S. 14)
- Prämisse: Enge Verzahnung mit regulären Arbeitsprozessen
- Welche Aufgaben werden von wem mit welchem Ergebnis zurzeit durchgeführt?
- Bei welchen Arbeitschritten entstehen welche Informationen, in welcher Form werden sie abgelegt?
- Bei welchen Arbeitschritten wird welches Wissen benötigt? Welche Technik wird dabei genutzt?
- (Spannende Frage: Wie erfasst man die Analyseergebnisse sie kompakt und verständlich? > Wissenslandkarte)
- Lösungskonzeption
- "Das Verzahnen von technischer Unterstützung und neuen organisatorischen Regelungen muss passgenau auf die Aufgaben und die Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmenskultur im jeweiligen Betrieb abgestimmt werden."
- Anforderungen an eine technisch-organisatorische Lösung müssen schrittweise ermittelt werden > Einbindung der späteren Nutzer - Walkthroughmethode S. 75
- Typische Fragestellungen:
- Welche Informationen, die bisher schwerzugänglich waren, soll das System künftig für eine bestimmte Aufgabe (etwa Kundengespräch vorbereiten) leicht zugänglich machen?
- Bei welchen Arbeitsschritten soll das Systemautomatisch Informationen anbieten oder abfragen? Um welche Informationen handelt es sich dabei?
- Welche Art der Darstellung und Aufteilung von Informationen (etwa eines Fehlerprotokolls) passt am besten zu der zu bewältigenden Aufgabe (etwa Qualitätssicherung)?
- Wie kann man über das Wissensmanagementsystem Leute finden und mit ihnen Kontakt aufnehmen, die bei der Durchführung einer Aufgabe (etwa ein Angebot schreiben) helfen?
- + Beispieldemonstrationen
- + Usability testen
- Umsetzung
- Von der Nützlichkeit überzeugen und begeistern
- Nutzung und organisatorische Regeln vermitteln > Übungen
- Vereinbarungen über organisatorische Regeln treffen - Besprechungen, Erklärungen, Rückmeldungen
- Unternehmensleitung muss Vorleben
- Datenmigration bedenken
- Nach dem Start besondere Hilfeangebote machen
- Stabiles Technisches System
- Organisatorische Absprachen treffen
- Durchführung von Schulungen
- Weitere Maßnahmen
- Evaluation und Verstetigung
- Zieldefinition überprüfen. Lösung erreicht?
- Tipp hier (S. 50): Keine quantitative Überprüfung, aber qualitativ:
- Systematische Befragung der engagierten Teilnehmer
- Befragung regelmäßig durchführen
- Lösung regelmäßig überprüfen
Weitere methodische Hinweise zum Modell / Zusammenfassung:- Enge Verknüpfung der Analyse und der Lösungssuche (Phase 3 und 4).
- Beteiligung derjenigen, die später mit der Wissensmanagementlösung arbeiten.
- Das Arbeitsgeschehen wird zum Ausgangspunkt gewählt; Wissensstrukturen und prozesse werden eng mit den zu erledigenden Aufgaben verknüpft.
- Schrittweises Vorgehen, das die Lösung für jeden Arbeitsschritt entwickelt und hinterfragt.
- Technische und organisatorische Lösungsansätze werden in enger Verbindung entwickelt. Es wird unmittelbar abgeglichen, wie gut die Eigenschaft der gewählten Software und die neu entwickelten organisatorischen Lösungen zusammen passen.
- Unmittelbares Festhalten und dokumentieren der Vorschläge und des erreichten Lösungsfortschritts.
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Leitfaden !!:
Sozio-technischer Walkthrough: Methode zur Entwicklung von Wissensmanagementlösungen - STWT
Vorteile:
- Visualisierung
- Konzentration auf spätere WM-Prozesse
- Flexibilität
- Macht Themenverschiebungen und Problemkonstellationen sichtbar
- Laufende Ergebnisabbildung
Aufbau- Workshopreihe zur Einbeziehung der wichtigsten Sichtweisen
- Teilnehmer aus Pilotbereich
- 8 - 12 Leute pro WS
- Vorbereitung: Vorgespräche, Sichtung von Dokumenten, Fragebogen
- Zeitraum innerhalb 8 Monaten
- Erhebung / Vorbereitung der Arbeitsprozesse > graphisch erfassen
- Analyse und Lösungssuche
- Prozesse durchgehen
- Überprüfen auf Vollständigkeit und Richtigkeit
- Diskussion künftigen WM
- Fortschritt visualisieren
- Workshops zur Systemeinführung
- Anpassungsworkshop > Anpassung und Weiterentwicklung
- Moderation zur schrittweisen Lösungsentwicklung
- Insbesondere während Workshops
- technische und organisatorische Maßnhmen aufeinander beziehen
- Beteiligte auffordern deren Sichtweise offenzulegen und Kommentare und Vorschläge transparent zu veranschaulichen
- Checkliste S. 81
- Durchgängige Veranschaulichung
- Methode und kostenlose Software "You see me in a Nutshell": www.seeme-imtm.de
- Darstellungsmethode: a) handelnde Rollen b) Handlungen, die zu Prozessen verknüpft sind c) Systeme, (Wissens-) Objekte: technische Sachverhalte